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05.08.2019, 09:59 Uhr
CDU Fraktionsbereisung bei Holzbau Schmidt und Hof Immenrod der Familie Etling
Starke Landwirtschaft und starkes Handwerk in Maar
LAUTERBACH-MAAR. Zwei bedeutende Einrichtungen für Handwerk und Landwirtschaft im Lauterbacher Stadtteil Maar standen im Mittelpunkt der mehrstündigen Fraktionsbereisung der Lauterbacher CDU, die mit einer öffentlichen Fraktionssitzung abschloss. CDU-Fraktionsvorsitzender Felix Wohlfahrt (Heblos) konnte neben Stadtverbandsvorsitzenden Uwe Meyer (Frischborn) auch Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller mit seinen CDU-Magistratskollegen Lothar Pietsch, Patricia Hammerl-Schönhals (Allmenrod) und Erwin Nahrgang (Wallenrod) begrüßen. Beim Besuch des 1977 gegründeten Zimmereibetriebs und Holzhausbaus Schmidt wurde schon bei der Begrüßung deutlich, dass auch Frauen in traditionellen Handwerksberufen „ihren Mann stehen“ können.
Der Hof Immenrod in Maar der Familie Etling mit Sohn Jonas (3.v.l.) sowie Evelyn und Thomas Etling (4. und 5. von links) wurde von der Lauterbacher CDU-Fraktion unter Leitung von Fraktionschef Felix Wohlfahrt (links) besucht
Zimmermeisterin Katrin Schmidt-Wagner erläuterte die 42jährige Geschichte der Firma, die sich buchstäblich von einer „Garagen-Gründung“ zu einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor in der Vogelsberger Kreisstadt entwickelt habe – begünstigt auch durch den „ZimmerMeisterHaus“- Verbund. Deswegen betonte die Firmenchefin gegenüber den CDU-Vertretern auch, dass aktuell sechs junge Menschen in Ausbildung stehen. Schon früh setzte das Unternehmen mit 30 Köpfen auf Computer im Handwerk. Dass, was früher Zimmerleute in mühevoller Handarbeit kunstvoll bearbeiteten, erledigt heute die computergesteuerte Abbundmaschine, die erstmals vor rund 30 Jahren angeschafft wurde. Frau Schmidt-Wagner stellte aber heraus, dass dazu gleichwohl Spitzenmitarbeiter gehörten. Dies verdeutlichten Maschinenführer Bernd Feick an der CNC-Abbundmaschine und zuvor Chefplaner Marko Rausch bei der Vorstellung eines Holzhausbaus von den ersten Schritten bis hin zur Fertigstellung in der Werkhalle am Standort. Während früher viele öffentliche Aufträge den Schwerpunkt bildeten, sind heute Ein- und Mehrfamilienhäuser in Holzbauweise in der Mehrheit und insgesamt zunehmend. Viele hausbauende Familien wollten heute durch Bauen mit Holz einen Beitrag zum aktiven Klimaschutz leisten. Schon bei der Gründung des Unternehmens durch ihren Vater Karl Schmidt waren die wichtigsten Aufträge immer im Vogelsberg selbst und im Rhein-Main-Gebiet. Der Hof Immenrod der Familie Etling am Fuße der Bilskuppe in Maar mit rund 380 Rindern ist einer die bedeutenden Bauernhöfe im von aktiver Landwirtshaft – mit sieben Vollerwerbsbetrieben - geprägten Stadtteil. Der CDU wurde ein vorbildlich geführter Milchviehbetrieb, der vor rund 20 Jahren aus der Dorfmitte weitgehend aussiedelte, von Evelyn und Thomas Etling mit Ihrem Sohn Jonas präsentiert. Der Betrieb ist in mancher Hinsicht ungewöhnlich, so etwa schon beim Namen, der nun im Eingangsbereich vor Kurzem angebracht wurde. Mit Hilfe des Lauterbacher Stadthistorikers Professor Helfenbein fand man den Namen einer in der Nähe wüst gefallenen früheren Siedlung, die nun Namensgeber ist. Aber auch neben der Arbeit an und mit den Tieren engagiert man sich. Evelyn Etling ist die Vorsitzende des „Vereins für landwirtschaftliche Fortbildung/VLF“ Lauterbach ehemaliger Absolventen der Landwirtschaftsschule. Daher werden auf dem Hof Immenrod auch gerne angemeldete Führungen für Kinder-, Jugend- und interessierte Erwachsenengruppen durchgeführt. Für Landwirt Thomas Etling ist das Investieren und stetige Erneuern auch aktiver Tierschutz. Wie wohl die Tiere sich fühlten, erlebten die Mitglieder von Stadtverordnetenfraktion und Vorstand der CDU hautnah. Nach einem der Gespräche, die immer wieder den Hofrundgang unterbrachen, stellte sich Nachwuchs ein. Ein Kälbchen war gerade geboren und wurde bereits von der Mutter trockengeleckt. Solche schönen Momente sind es, die die nicht immer einfache Arbeit der Bäuerinnen und Bauern mit viel Bürokratie oder den oft bösartigen Darstellungen der landwirtschaftlichen Arbeit einfach mal schönmachen, freute sich CDU-Fraktionsvorsitzender Felix Wohlfahrt. Einig war man sich, dass es immer einen vernünftigen Ausgleich etwa zwischen konventioneller oder ökologischer Landwirtschaft geben müsse. Auch dürfe es nicht immer Verordnungen, etwa beim Düngen, geben, die durch hohe Investitionen den Landwirten die Arbeit immer schwieriger mache. Denn die landwirtschaftlichen Höfe seien für die Erhaltung unserer Kulturlandschaft existenziell. Die CDU Delegation mit Felix Wohlfahrt, Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller und CDU-Kreisvorsitzendem Dr. Jens Mischak dankte in beiden Betrieben für deren Engagement in Handwerk und Landwirtschaft. Für Maar, aber auch die gesamte Stadt, leisteten die beiden Unternehmen einen wichtigen Beitrag für die Wirtschaftskraft. Die CDU, die anschließen bei einer öffentlichen Fraktionssitzung im „Jägerhof“ weitere städtische Themen besprach, wird ihre Ortsteilgespräche fortsetzen.
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