CDU-Lauterbach: Wahlergebnis für Bürgermeister Vollmöller ermutigende Ausgangslage für Kommunalwahl am 14. März

06.11.2020
Erster Stadtrat Lothar Pietsch (links) gratuliert Rainer-Hans Vollmöller (rechts) zuammen mit Felix Wohlfahrt, Dr. Jens Mischak und Uwe Meyer (hinten, von links)
Erster Stadtrat Lothar Pietsch (links) gratuliert Rainer-Hans Vollmöller (rechts) zuammen mit Felix Wohlfahrt, Dr. Jens Mischak und Uwe Meyer (hinten, von links)

LAUTERBACH. Die Analyse der jüngsten Bürgermeisterwahl in der Vogelsberger Kreisstadt stand im Mittelpunkt der per Telefonkonferenz durchgeführten Vorstandssitzung der Lauterbacher CDU. Zunächst gratulierten CDU-Stadtverbandsvorsitzender Uwe Meyer und Fraktionschef Felix Wohlfahrt ihrem Parteifreund Vollmöller, der zum fünften Male als Einzelbewerber antrat, zur Wiederwahl. Er habe mit 70 Prozent der Stimmen bei allerdings dünner Wahlbeteiligung ein gutes Ergebnis erzielt, das Ausdruck des vorzeigbaren Zustands der Stadt sei. „Wir hätten uns gerne auch über 50 Prozent Wahlbeteiligung wie in Freiensteinau - auch nur ein einziger Kandidat am Sonntag - gewünscht, aber gerade in unseren Kernstadt-Wahlbezirken sind die Wahlberechtigten daheim geblieben“, analysiert CDU-Vorsitzender Uwe Meyer. Man habe zwar befürchtet, dass viele Lauterbacher wegen der Corona-Pandemie und des Fehlens eines Gegenkandidaten nicht zur Wahlurne oder zum Briefkasten gingen, betont Meyer.

Das dies aber letztlich nur knapp 35 Prozent Wahlbeteiligung würden, sei doch sehr ungewöhnlich. Man habe aber im Vorfeld der Wahl sehr oft gehört, dass Vollmöller ja eh gewählt werde, wenn es keinen Gegenkandidaten gäbe. Dies, und die in Lauterbach bei Bürgermeisterwahlen bislang üblichen großen Wahlveranstaltungen, die nun mit anderen Werbe-Aktivitäten und Informationsständen Corona zum Opfer fielen, könnte die ungewöhnlich niedrige Wählermobilisierung gerade in der Kernstadt erklären, vermutet die CDU. Im Ergebnis sei das Wahlergebnis eine ermutigende Ausgangslage für die Kommunalwahl am 14. März 2021, da die Bürgerinnen und Bürger deutlich den seit vielen Jahren eingeschlagenen Kurs der Kontinuität, der Verlässlichkeit und der behutsamen Erneuerung in der Kreisstadt gutgeheißen hätten. Ansonsten hätte sich ja auch ein Mitbewerber bei der Bürgermeisterwahl finden lassen müssen. Aber, da müsse man jetzt dran arbeiten, nur Gutes zu machen und Lauterbach recht gut in der aktuellen Zeit dastehen zu lassen, reiche eben nicht, mahnt CDU-Fraktionsvorsitzender Felix Wohlfahrt. Die CDU als größter Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung werde weiter an der positiven Entwicklung der Stadtpolitik mit Initiativen, aber auch mit der kräftigen Unterstützung von Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller mitwirken, betont Wohlfahrt. Aktuell berate man die Kernpunkte des Wahlprogramms für die Kommunalwahl in gut vier Monaten, nachdem man bereits eine Kandidatenliste mit alten und neuen Kandidaten für die Fortentwicklung Lauterbachs vorgestellt habe. Wohlfahrt, der auch Spitzenkandidat der Lauterbacher CDU für die Kommunalwahl ist, verspricht wegen der schwierigen Lage bis zum 14. März, die bekannte Wahlkampfformate erschwere oder unmöglich mache, einen vermehrten virtuellen Wahlkampf in vielen Kanälen des Internets, um für die lokalen Positionen der Union und deren Kandidaten zu werben.