Sommerreise der CDU-Landtagsfraktionschefin Ines Claus: Erreichtes und Gewünschtes bei der Vogelsberger Polizei

Mit Michael Ruhl MdL und Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller

06.08.2020 | Michael Ruhl
Antrittsbesuch bei der Vogelsberger Polizei: CDU-Landtagsfraktionschefin Ines Claus (Mitte) zusammen mit Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller (von links), Landtagsabgeordneter Michael Ruhl sowie Leitender Polizeidirektor Michael Tegethoff.
Antrittsbesuch bei der Vogelsberger Polizei: CDU-Landtagsfraktionschefin Ines Claus (Mitte) zusammen mit Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller (von links), Landtagsabgeordneter Michael Ruhl sowie Leitender Polizeidirektor Michael Tegethoff.

VOGELSBERGKREIS. Die Veränderungen bei der Vogelsberger Polizei standen beim Besuch der hessischen CDU-Landtagsfraktionsvorsitzenden Ines Claus ebenso im Mittelpunkt wie die Gesamtsituation der hessischen Polizei mit Gewalttätigkeiten gegen Beamte oder auch die ungeklärten Datenabfragen in hessischen Polizeidienststellen. „Die CDU-Landtagsfraktion steht immer an der Seite der Polizei“, hob die erst vor kurzem in das Amt gewählte Verwaltungsjuristin aus dem Landkreis Groß-Gerau vor Führungskräften des Polizeipräsidium Osthessen und der Polizeidirektion Vogelsberg in Lauterbach bei ihrer Sommerreise hervor.

Auch in diesen nicht leichten Zeiten sei es ihr wichtig, dass „die Innere Sicherheit zur DNA der Union gehört“, unterstrich die 43jährige, die der Einladung des Vogelsberger Wahlkreisabgeordneten im Hessischen Landtag, Michael Ruhl, gefolgt war. Lauterbachs Bürgermeister Rainer-Hans Vollmöller beklagte bei seiner Begrüßung die fehlende Achtung vor der Arbeit der Polizistinnen und Polizisten, die eine wichtige Aufgabe in der Gesellschaft wahrnehmen würden. Er lobte die damalige kluge Entscheidung, die Erweiterung der Polizeidirektion Vogelsberg und der Polizeistation am Standort Lindenstraße mitten in der Stadt durchzuführen. Die im Zusammenhang mit der vorgesehenen Errichtung einer Außenstelle der Lehrkräfteakademie des Hessischen Kultusministeriums in Alsfeld geplante Verlegung der Polizeidienststellen (Polizeistation und Kriminalpolizei) vom bisherigen Standort „In der Au“ an einen gemeinsamen Neubau in der größten Vogelsberger Stadt werde vom Polizeipräsidium Osthessen sehr begrüßt. Dies stellte der Vertreter von Polizeipräsident Voß, Leitender Polizeidirektor Michael Tegethoff, beim Besuch des Gastes aus der Landeshauptstadt heraus. Roman Eisenbach, der Leiter der Führungsgruppe der Direktion sowie seine Kollegen Wolfgang Keller (Präventionsarbeit), Holger Roth (Regionaler Verkehrsdienst Vogelsberg) und Matthias Köhler (Kriminalpolizei) berichteten Ines Claus, Michael Ruhl und Rainer-Hans Vollmöller von ihren Herausforderungen. Diese reichten von dem Schutz etwa der älteren Generation vor den „Enkeltrickbetrügern“, der Bekämpfung von Raserei von Motorrädern im Bereich Schotten im Zuge der B 276 oder auch den kriminalpolizeilichen Ermittlungen bei Straftaten. Im Bereich der Stadt Schotten werde die polizeiliche Präsenz erhöht, wie der kommissarische Leiter der Polizeistation Lauterbach, Uwe Schütz, erläuterte. Der tagsüber besetzte Polizeiposten im Schottener Gefahrenabwehrzentrum werde personell und zeitlich durch das „Sicherheitspaket Hessen 1“ ausgeweitet. In der Stadt Schlitz sei die Zusammenarbeit zwischen dem dortigen Polizeiposten und dem Freiwilligen Polizeidienst durch die Zusammenarbeit mit der Nachbargemeinde Bad Salzschlirf (Landkreis Fulda) auf neue Beine gestellt worden, unterstrich Schütz. Für die Polizeistation Alsfeld hob Ralph Linker hervor, dass durch das Programm KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) in der Stadt ein neues Sicherheitsgefühl entstehen solle. Zusätzliche Aufgabenstellungen ergäben sich für die Polizeistation durch die Einsätze wegen Besetzungen und Demonstrationen im Bereich Autobahnbau A 49. Leitender Polizeidirektor Michael Tegethoff vom Polizeipräsidium Osthessen sieht auch erhebliche Verbesserungen bei der Personalsituation, insbesondere aber auch im Bereich der Polizeidirektion Vogelsberg. Darüber hinaus bestehe für ausgebildete Polizeibeamtinnen und –beamte direkt nach ihrem Studium die Möglichkeit, nicht mehr wie früher erst einmal einige Jahre im Rhein-Main-Gebiet zu arbeiten, sondern gleich in nord- und osthessischen Dienststellen heimatnah eingesetzt zu werden. Für die Vogelsberger Polizei, die bislang von außergewöhnlichen „Corona-Einsätzen“ verschont blieb, wünschte die neue CDU-Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag viel Erfolg und betonte, ebenso wie ihr Landtagskollege Michael Ruhl, dass die hessische Landesregierung immer wieder viel für die Polizei tue.