CDU Stadtverband Lauterbach (Hessen)

CDU Lauterbach: „Mehr Sachlichkeit statt Unterstellungen“

LAUTERBACH. In einer gemeinsamen Presseerklärung appellieren CDU-Fraktionsvorsitzender Felix Wohlfahrt und die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Jennifer Gießler an Bürgermeisterkandidat Daniel Schmidt, auch in der Endphase des Wahlkampfes sachlich und fair zu bleiben.

„Wer kurz vor der Wahl immer wieder von ‚Geklüngel‘ und fehlender Rechtmäßigkeit spricht, stellt damit nicht nur politische Mitbewerber, sondern auch viele engagierte Menschen in unserer Stadt pauschal in ein falsches Licht“, so Wohlfahrt und Gießler. Derartige Zuspitzungen seien weder hilfreich noch eine gute Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit in Lauterbach.

Die CDU weist zudem die fortwährenden Unterstellungen des Gegenkandidaten zurück, wonach es mit einem Bürgermeister Holger Marx keine Veränderung im Rathaus geben werde. „Herr Schmidt behauptet immer wieder ein ‚Weiter so‘ – das ist schlicht falsch. Holger Marx ist ein eigenständiger Kandidat mit anderen Erfahrungen, einem eigenen Führungsstil und klaren Vorstellungen für die Zukunft unserer Stadt“, so die beiden.

Zugleich zeigt sich die CDU irritiert über die permanente Darstellung Schmidts als parteiunabhängiger Kandidat: „Herr Schmidt ist nicht einfach nur Mitglied der Grünen, sondern seit zehn Jahren Fraktionsvorsitzender in der Stadtverordnetenversammlung und damit ein prägender Funktionsträger seiner Partei. Von Unabhängigkeit zu sprechen, entspricht nicht der Realität.“

Mit Blick auf das Wahlergebnis betonen die beiden: „Die Wählerinnen und Wähler haben eine klare Entscheidung getroffen. Die CDU hat mit 47,2 Prozent das stärkste Ergebnis ihrer Geschichte in Lauterbach erreicht. Gleichzeitig hat Holger Marx im ersten Wahlgang mit 49,94 Prozent ein herausragendes Vertrauen erhalten.“

Gerade deshalb brauche Lauterbach eine stabile und verlässliche Zusammenarbeit zwischen Bürgermeister und Stadtverordnetenversammlung. „Eine starke Stadt braucht eine handlungsfähige Mehrheit im Parlament – und keinen politischen Gegensatz auf Dauer“, so Wohlfahrt und Gießler.

Die aktuellen Äußerungen Schmidts wirkten zunehmend unsachlich: „In der heißen Phase des Wahlkampfes sollte niemand die Nerven verlieren. Lauterbach verdient einen respektvollen Umgang und einen klaren Fokus auf die Zukunft.“

Für die Stichwahl am 29. März ruft die CDU zur Teilnahme auf: „Jetzt zählt jede Stimme für Stabilität und eine starke Zukunft unserer Stadt – jetzt Holger Marx wählen.“