CDU und FDP vereinbaren Kooperation für Lauterbach
Lauterbach. Die CDU Lauterbach und die FDP Lauterbach haben sich nach intensiven Gesprächen auf eine strukturierte Zusammenarbeit für die kommende Wahlperiode verständigt. Beide Parteien betonen ausdrücklich, dass es sich nicht um eine Koalition, sondern um eine Kooperation auf Augenhöhe handelt.
Bildunterzeile: Die beiden Fraktionsvorsitzenden Felix Wohlfahrt (CDU) und André Tonigold (FDP) v.l.n.r beim Abschluss der Kooperationsvereinbarung für die kommenden fünf Jahre.Grundlage der Zusammenarbeit ist das Ergebnis der Kommunalwahl vom 15. März 2026. Die CDU war mit 47,2 Prozent stärkste Kraft geworden, die FDP zog mit über 10 Prozent erneut in die Stadtverordnetenversammlung ein. Gemeinsam wollen beide Parteien Verantwortung für die zukünftige Entwicklung der Stadt übernehmen.
„Das klare Wahlergebnis ist für uns Auftrag und Verpflichtung zugleich. Mit der FDP haben wir einen verlässlichen Partner für eine konstruktive Zusammenarbeit gefunden. "Uns geht es darum, Lauterbach mit klarem Kurs weiterzuentwickeln – sachorientiert, vorausschauend und mit einem starken Fokus auf die Themen, die unsere Stadt wirklich voranbringen“, erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Felix Wohlfahrt.
Kern der Vereinbarung ist eine verbindliche Abstimmungsstruktur mit regelmäßigen Gesprächen sowie ergänzenden gemeinsamen Sitzungen und Klausurtagungen. Ziel ist eine verlässliche, transparente und zugleich flexible Zusammenarbeit, die Raum für unterschiedliche Positionen lässt.
„Für uns war entscheidend, dass diese Zusammenarbeit keine klassische Koalition ist. Wir bleiben als FDP eigenständig und bringen unsere Positionen selbstbewusst ein. "Gleichzeitig sehen wir die Chance, gemeinsam mit der CDU pragmatische Lösungen für Lauterbach zu entwickeln – dort, wo es inhaltlich passt“, betont FDP-Fraktionsvorsitzender André Tonigold.
Inhaltlich wollen CDU und FDP insbesondere in zentralen Zukunftsfragen enger zusammenarbeiten. Dazu zählen:
Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der stärkeren Einbindung der Ortsteile sowie einer gezielten und verstärkten Investitionstätigkeit, um eine ausgewogene Entwicklung der gesamten Stadt zu gewährleisten.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf einer klaren Prioritätensetzung und verantwortungsvollen Haushaltsführung, um die Handlungsfähigkeit der Stadt auch in der Zukunft zu sichern.
Beide Parteien betonen, dass die Vereinbarung bewusst offengehalten ist: „Wir setzen auf Vertrauen, Verlässlichkeit und einen sachorientierten Austausch – ohne starre Bindungen.“
Die Kooperation gilt für die gesamte Wahlperiode bis 2031 und kann bei Bedarf gemeinsam weiterentwickelt werden.